Kreislaufwirtschaft in der Elektro- und Elektronikindustrie?
Eine ÖGUT-Kurzstudie zeigt die zentralen Hebel und Herausforderungen der Branche.
Wer sind die relevanten Stakeholder, welche Rolle spielen sie und vor welchen Herausforderungen stehen sie?
- Das Factsheet bietet eine kompakte Übersicht zur österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft.
- In 73 % der Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, sind Kreislaufwirtschaftsaktivitäten bereits Bestandteil der Unternehmensstrategie. Die Implementierung einer Kreislaufwirtschaft wird durch eine Vielzahl interner und externer Barrieren erschwert.
- Interne Herausforderungen sind insbesondere fehlende personelle und finanzielle Ressourcen sowie ein unzureichender Wissensstand in den Unternehmen.
- Externe Hemmnisse lassen sich in technologische, marktbezogene und regulatorische Faktoren unterteilen. Unter anderem erschweren nicht kreislaufgerechte Produktdesigns und die geringe Kooperation entlang der Lieferkette sowie die zu geringe Nachfrage nach kreislauffähigen Produkten die Umsetzung zusätzlicher Maßnahmen. Regulatorische Unsicherheiten, beispielsweise durch unzureichend konkretisierte gesetzliche Vorgaben, stellen für die Unternehmen ebenfalls eine wesentliche Hürde dar.
- Empfehlungen:
- Intensivierung der internationale Zusammenarbeit zur Entwicklung technischer Normen und Standards, die eine global harmonisierte Umsetzung der Kreislaufwirtschaft unterstützen.
- Stärkeren Verankerung der Kreislaufwirtschaft in der Bildung. Dies betrifft sowohl die Grundbildung als auch wirtschaftliche und technische Studiengänge.
- Integration von Kreislaufwirtschaftskriterien in bestehende Förderinstrumente als effektive Steuerungsmechanismen.
Die Studie Studie und das Factsheet wurden von der ÖGUT im Auftrag des BMK durchgeführt und gestaltet.